IPTV auf Android TV – so bequem wie nie
Wer IPTV auf dem Fernseher schauen möchte, stößt meist auf dasselbe Problem: Die App ist schnell installiert, aber einen 80 Zeichen langen M3U-Link oder eine Xtream-Codes-Serveradresse Buchstabe für Buchstabe mit der Fernbedienung einzutippen, ist eine Qual. Ein Tippfehler, und die Playlist lädt nicht. AFKast wurde gebaut, um genau dieses Problem zu lösen. Die Oberfläche auf Android TV und Google TV ist auf Steuerkreuz und OK-Taste ausgelegt, und zum Hinzufügen einer Playlist brauchst du die Bildschirmtastatur überhaupt nicht.
AFKast ist ein IPTV Player: Er öffnet den M3U/M3U8-Link, die M3U-Datei oder die Xtream-Codes-Zugangsdaten deines eigenen legalen IPTV-Anbieters und macht daraus eine geordnete Mediathek mit Live-TV, Filmen und Serien. Alle Plattformen auf einen Blick findest du auf unserer Seite zum IPTV Player.
Playlist an Gerät senden: nie wieder URLs per Fernbedienung tippen
Der größte Vorteil von AFKast auf dem Fernseher ist die Funktion Playlist an Gerät senden. So funktioniert sie:
- Öffne AFKast auf dem Fernseher und gehe zum Bildschirm „Playlist hinzufügen“. Ein kurzer Gerätecode wird angezeigt.
- Rufe auf Smartphone oder Computer die Seite Playlist an Gerät senden auf.
- Gib den Code ein und füge deinen M3U-Link ein oder trage Xtream-Server, Benutzername und Passwort ein.
- Tippe auf Senden. Nach wenigen Sekunden ist die Playlist auf dem Fernseher geladen.
Die lange Adresse kopierst du also bequem auf dem Handy, am Fernseher tippst du kein einziges Zeichen. Dieselbe Playlist kannst du später auch im IPTV Player für Android auf dem Smartphone nutzen – Favoriten wandern per Cloud-Sync mit.
Welche Geräte werden unterstützt?
AFKast lässt sich über Google Play auf jedem Gerät mit Android TV oder Google TV installieren. Auf Amazon Fire TV nutzt du dank des Android-basierten Fire OS den Weg über die APK.
| Gerät | Installation | Hinweis |
|---|---|---|
| Xiaomi Mi Box, Mi TV Stick und andere Android-TV-Boxen | Google Play | Voll auf Fernbedienung ausgelegt |
| Chromecast mit Google TV, Google TV Streamer | Google Play | 4K HDR abhängig vom Modell |
| Nvidia Shield TV / Shield TV Pro | Google Play | Flüssiges 4K dank starker Hardware |
| Sony, Philips, TCL, Hisense, Xiaomi Fernseher mit Google TV | Google Play | Keine Zusatzbox nötig |
| Amazon Fire TV Stick / Fire TV Cube | APK über Downloader | Kompatibilität kann je nach Modell variieren |
| Samsung (Tizen) und LG (webOS) | Native App in Kürze | Heute per Chromecast oder Android-TV-Box |
Du hast einen Samsung- oder LG-Fernseher? Die heutigen Möglichkeiten erklären wir auf der Seite IPTV Player für Smart TV.
Installation über Google Play auf Android TV
Die Installation auf Android TV und Google TV ist so einfach wie auf dem Handy. Öffne Google Play auf dem Startbildschirm (bei Google TV über den Tab „Apps“), suche nach „AFKast“ und wähle Installieren. Die App erscheint auf dem Startbildschirm, danach überträgst du deine Playlist mit den oben beschriebenen Schritten. Eine ausführliche Anleitung mit Screenshots findest du im Beitrag IPTV auf Android TV und Google TV installieren.
AFKast auf dem Fire TV Stick (Kurzfassung)
Der Amazon Fire TV Stick läuft mit Fire OS, das auf Android basiert. AFKast ist jedoch bei Google Play und nicht im Amazon Appstore erhältlich, deshalb wird auf dem Fire TV die APK per Sideloading installiert:
- Installiere die kostenlose App Downloader aus dem Amazon Appstore.
- Erlaube unter Einstellungen → Mein Fire TV → Entwickleroptionen, dass Downloader Apps unbekannter Herkunft installieren darf.
- Gib in Downloader die Adresse der AFKast-Downloadseite ein, lade die Android-APK herunter und installiere sie.
Da sich die Hardware der Fire-TV-Modelle unterscheidet, kann die Kompatibilität je nach Gerätemodell variieren. Die bebilderte Anleitung: IPTV auf dem Fire TV Stick installieren.
EPG-Raster und 4K-HDR-Wiedergabe
Beim Zappen auf dem Sofa beantwortet der EPG die Frage „Was läuft gerade?“. AFKast liest den XMLTV-Programmführer deines Anbieters und zeigt die Sender in einem Zeitraster mit aktueller und nächster Sendung – aus dem Raster springst du direkt zum Sender. Wie das funktioniert, erklärt unser Beitrag Was ist EPG und wie fügt man XMLTV hinzu.
Für die Wiedergabe setzt AFKast auf mpv, eine der angesehensten Open-Source-Wiedergabe-Engines. Sie dekodiert H.264, H.265/HEVC und AV1 mit Hardwarebeschleunigung und spielt 4K, HDR10, HLG und Dolby Vision auf kompatiblen Geräten wie Nvidia Shield oder Chromecast mit Google TV. Tipps zur Bildqualität liefert unser Ratgeber zur flüssigen 4K-HDR-Wiedergabe bei IPTV.
Was tun, wenn der Stream ruckelt?
Ruckler auf dem Fernseher hängen meist mit dem WLAN-Signal, einem überlasteten Anbieter-Server oder der Codec-Unterstützung des Geräts zusammen. Verbinde die TV-Box wenn möglich per LAN-Kabel, nutze 5-GHz-WLAN und lass bei Playlists mit Ersatzquellen das Auto Failover von AFKast automatisch umschalten. Weitere Lösungen findest du unter IPTV-Buffering stoppen.
Kostenlos oder Pro?
Der kostenlose Tarif enthält 1 Playlist, EPG, mehrere Profile, Chromecast und Inhaltsanreicherung, finanziert durch Werbung. Pro entfernt die Werbung und schaltet unbegrenzte Playlists, Sync auf bis zu 6 Geräten, Jugendschutz per PIN, eigene Gruppen und das Ausblenden von Kategorien frei. Pro Jährlich kostet 11,99 € pro Jahr, Pro Lifetime einmalig 29,99 € – der Kauf erfolgt direkt in der App. Mit einem Konto gilt Pro auf Handy, Computer und Fernseher gleichzeitig.